„I am always running behind” - Erfahrungen jüdischer Frauen

Das Puschkino Halle zeigt fünf Dokumentarfilme aus der Filmreihe Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen. Die Filmreihe wird jährlich anlässlich des Holocaust-Gedenktages in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle, der jüdischen Gemeinde, dem Zeitgeschichten e.V. sowie dem Master-Studiengang Multimedia und Autorschaft, in dem die Filme von Studierenden erarbeitet werden, präsentiert. Im Mittelpunkt der diesjährigen Reihe stehen weibliche Perspektiven. Nach der Vorführung findet ein Gespräch mit Autor:innen der Filme statt.

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Das Puschkino Halle zeigt fünf Dokumentarfilme aus der Filmreihe Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen. Die Filmreihe wird jährlich anlässlich des Holocaust-Gedenktages in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle, der jüdischen Gemeinde, dem Zeitgeschichten e.V. sowie dem Master-Studiengang Multimedia und Autorschaft, in dem die Filme von Studierenden erarbeitet werden, präsentiert. Im Mittelpunkt der diesjährigen Reihe stehen weibliche Perspektiven. Nach der Vorführung findet ein Gespräch mit Autor:innen der Filme statt.

Mit „I am always running behind” - Erfahrungen jüdischer Frauen laden die fünf Kurzfilme ein, den Lebenswegen von Bella Traubkatz, Irene Eber, Gudrun Goeseke, Frieda Göhre und Rosa Teplitzki zu folgen und über Ausgrenzung und Migration aus weiblicher Perspektive ins Gespräch zu kommen.

Die Produktionen aus der Filmreihe zeigen, wie Gudrun Goeseke die Namen und Daten der halleschen Jüd:innen rettet, begleiten Irene Eber in Jerusalem dabei ihre Lebensgeschichte von Halle über das Ghetto Dębica bis zur eigenen Professur in Israel zu rekapitulieren und würdigen den Lebensweg von Bella Traubkatz, die ihre bekannteren Brüder Lion und Martin Feuchtwanger als Redakteurin unterstützt hat. Frieda Göhre ist Schneiderin und Mutter eines Kindes, dann erkrankt sie psychisch und wird deshalb verfolgt und ermordet. Ihrem kurzen Leben ist ein weiterer Film gewidmet. Während das Leben dreier Frauen der jüdischen Gemeinde Halle heute und wie Flucht und Ausgrenzung sich in die jüdischen Leben der Gegenwart einschreiben, im Mittelpunkt eines weiteren Kurzfilms stehen.

Laufzeit der fünf Filme: 90 min.

Anschließendes Gespräch mit den AutorInnen.

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