Surreales von der Ostsee
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Mit der Ausstellung „Manfred Kastner (1943-1988) – Surreales von der Ostsee“ stellt der Hallesche Kunstverein in seiner Kleinen Galerie in der Großen Klausstraße einen außergewöhnlichen Künstler vor, der zu DDR-Zeit nur wenige Wirkungsmöglichkeiten fand. Kastner steht für eine sehr eigenständige künstlerische Sprache, bei der die Architektur in der Landschaft im Vordergrund steht und die dem Surrealismus zuzuordnen ist.Weiterlesen
Mit der Ausstellung „Manfred Kastner (1943-1988) – Surreales von der Ostsee“ stellt der Hallesche Kunstverein in seiner Kleinen Galerie in der Großen Klausstraße einen außergewöhnlichen Künstler vor, der zu DDR-Zeit nur wenige Wirkungsmöglichkeiten fand. Kastner steht für eine sehr eigenständige künstlerische Sprache, bei der die Architektur in der Landschaft im Vordergrund steht und die dem Surrealismus zuzuordnen ist. Der Autodidakt gilt als ein wichtiger Vertreter der künstlerischen Moderne und ist eine bedeutende, sehr eigenständige Stimme der Kunst in Ostdeutschland nach 1945.
1943 in Nordböhmen geboren, kam Kastners Familie 1945 nach Stralsund, wo er auf der dortigen Volkswerft zunächst eine Lehre als Dreher machte, sich ab 1960 aber intensiv mit Malerei und Grafik beschäftigte. Sein Weg, offiziell Anerkennung zu finden, war bis in die 1970er Jahre steinig, denn Kastner verweigerte sich als Mensch und Künstler den gesellschaftspolitischen Vorgaben und Erwartungen. Zur halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein gab es enge persönliche Kontakte, weshalb der Kunstverein nun die Möglichkeit hat, knapp 40 druckgrafische Arbeiten aus einer Privatsammlung zu zeigen.
Die Ausstellung ist vom 27.03.–24.05.2025 zu sehen, geöffnet von Dienstag bis Samstag 15–18 Uhr.
Weniger lesen27.03.2025 bis 24.05.2025
Wochentag | Öffnungszeiten |
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Dienstag | 15:00 - 18:00 Uhr |
Mittwoch | 15:00 - 18:00 Uhr |
Donnerstag | 15:00 - 18:00 Uhr |
Freitag | 15:00 - 18:00 Uhr |
Samstag | 15:00 - 18:00 Uhr |