»Zeit zu kämpfen« Frauenfußball im Iran

Film und Gespräch mit dem Regisseur Farschid Ali Zahedi über Frauenfußball im Iran

Dieser wichtige Dokumentarfilm beleuchtet die harte Realität der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Die Entstehung des Films war alles andere als einfach: Unter enormem persönlichem Risiko für alle Beteiligten und unter Umgehung der Zensur im Iran, wird eine Geschichte erzählt, die die Ungleichheiten und Herausforderungen dieser mutigen Frauen sichtbar macht.

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Film und Gespräch mit dem Regisseur Farschid Ali Zahedi über Frauenfußball im Iran

Dieser wichtige Dokumentarfilm beleuchtet die harte Realität der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft. Die Entstehung des Films war alles andere als einfach: Unter enormem persönlichem Risiko für alle Beteiligten und unter Umgehung der Zensur im Iran, wird eine Geschichte erzählt, die die Ungleichheiten und Herausforderungen dieser mutigen Frauen sichtbar macht.

Im Jahr 2023 fand die bislang größte Frauen-Weltmeisterschaft im Fußball statt. Weltweit befindet sich der Frauenfußball auf Erfolgskurs und begeistert immer mehr Menschen. Im Iran jedoch spielt der Frauenfußball weiterhin eine marginale Rolle. Die iranischen Nationalspielerinnen müssen nach dem Training zu Hause duschen, ihre Sportausrüstung selbst finanzieren und sich mit unerfahrenen Ärzten abfinden, deren Fehldiagnosen das Ende ihrer sportlichen Laufbahn bedeuten könnten. Spiele finden gänzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und es fehlt an Sponsoring. Trotz dieser widrigen Umstände träumen mutige Frauen davon, diese Zustände zu ändern. Sie kämpfen für Gleichberechtigung, kritisieren offen die iranischen Fußballverbände und lassen sich nicht zum Schweigen bringen. Ein mutiger Schritt, der bei den Funktionären und in der Politik auf heftigen Widerstand stößt.

„Zeit zu Kämpfen“ beleuchtet die Herausforderungen und Hoffnungen der iranischen Fußballerinnen und zeigt ihren unermüdlichen Einsatz für eine bessere Zukunft. Der Film gibt ihnen erstmals öffentlich eine Stimme und setzt ein starkes Zeichen für Solidarität und Veränderung. Die Dokumentation knüpft an den preisgekrönten Film „Zeit zum Atemholen“ an (Iran/Deutschland 2022, 35 Minuten), der im Anschluss gezeigt wird.

Die Filmproduktion von Werkstattfilm und dem Gegengerade Fußball Filmfestival Nordwest wurde auf dem New York Shorts Award Festival als Gewinner ausgezeichnet. Er soll zur Diskussion anregen und an möglichst vielen Orten gezeigt werden. Regisseur Farschid Ali Zahedi wird persönlich anwesend sein, die Vorführung begleiten und zusätzliche Einblicke in die aktuelle Situation im Iran sowie die Lage der Frauen geben.

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Preis:
8,00 € | erm. 6,00 €
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